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Notruf
zur Zeit 383 Pilze erfasst
 

Putzen

Der Hut wird mit einem feuchten Lappen abgerieben. Mit einem Messer kann man dann Gras, Erde, Tannennadeln usw. abschaben. Das erdige Ende des Stiels wird abgeschnitten. Bei größeren Exemplaren sollte auch der Schwamm unter der Kappe entfernt werden.

Trocknen

Seit jeher ist wohl das Trocknen die beste Konservierungsmethode. Dabei schneidet man die Pilze in nicht zu dünne Scheiben und breitet sie auf einem Karton oder Küchentuch zum Trocknen in der Sonne oder über der Heizung aus. Bei grösseren Röhrenpilzen entfernt man die Röhren. Genauso kann man sie natürlich in einem Dörrapparat oder im Backofen (bei 70 Grad C und leicht geöffneter Backofentür) trocknen. Dabei ist zu beachten, dass sie nicht zu hart und brüchig werden. Danach füllt man die getrockneten Pilze in dunkle Gläser. Vor Gebrauch müssen sie dann in Wasser eingeweicht werden.
Vor allem Röhrenpilze wie Steinpilze und Maronen eignen sich zum Trocknen, dafür müssen sie aber madenfrei sein.

Nicht alle Pilze sind zum Trocknen geeignet. Getrocknete Pfifferlinge und Semmelstoppelpilze bleiben auch nach dem Einweichen noch zäh. Leicht verderbliche Pilze, wie Perlpilz oder Schopftintling, sollen ebenfalls nicht getrocknet werden.

Aufbewahren

Kann man die Pilze nicht am gleichen Tag verzehren, sollte man sie jedoch möglichst sofort putzen(keinesfalls waschen) und in Papier oder einem Küchentuch eingeschlagen im Gemüsefach im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahren.
Wenn man sie in Butter oder Öl gar dünstet kann man sie auch ruhig zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren.