ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
Notruf
zur Zeit 383 Pilze erfasst
 

Orangerote Becherling (Aleuria aurantia)

Becherlinge (Aleuria)

  • eßbar
  • Mischwald
  • © Ewald Gerhardt (Heimische Pilze - BLV Velagsgesellschaft mbH, 1995)
  • weiterer Name: Orangebecherling
  • Allgemein: Die fast immer ungestielten, selten schwach gestielten Fruchtkörper haben einen Durchmesser von 1 bis 10 Zentimeter und eine Höhe von 2 bis 4 Zentimeter. Sie sind anfangs becher- oder schüsselförmig, später abgeflacht und am leicht rissig werdenden Rand wellig verbogen. Die Innenseite (oben) ist leuchtend gelbrot bis rotorange, die Außenseite (unten) weißlich und mit kleinen, samtig schimmernden Schuppen besetzt. Das Fleisch ist dünn, spröde und bleich, Geschmack und Geruch sind unauffällig.
    Der Orangerote Becherling wird meist als ungenießbar beschrieben, gelegentlich auch als essbar und mäßig gut.
  • Wo: Der Orangerote Becherling wächst vom Spätsommer bis zum Spätherbst gesellig auf nackter, feuchter Erde oder in niedrigem Gras, an Wegrändern, Böschungen oder auf Brachen, insbesondere auf lehmigem Untergrund. Die Art ist häufig und weitverbreitet, Fruchtkörper werden vor allem bei andauernd nasser Witterung gebildet .

    Die Art findet sich in weiten Teilen Europas sowie unter anderem in Nordamerika und Asien.
  • Wann: Mai - Okt
  • Ähnlichkeiten Die Verwechslungsgefahr ist gering. Der ähnliche Zinnoberrote Kelchbecherling (Sarcoscypha coccinea) ist von kräftigem Rot und erscheint erst im Winter bis Spätwinter auf totem Holz. Der Menningrote Kurzhaarborstling (Melastiza chateri) lässt sich durch seinen braunen Rand unterscheiden.