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Notruf
zur Zeit 383 Pilze erfasst
 

Stinkmorchel (phallus impudicus)

Morchelartige (Morchellaceae)

  • ungenießbar
  • überall
  • Allgemein: Fruchtkörper: jung unterirdisch angelegtes weißliches u. rundes Gebilde von etwa Hühnerei - Größe (Hexenei), weich, Hülle des Eies dreischichtig u. zäh, Mittelschicht ist eine gelbbräunliche u. gallertarige Masse.

    Sporen: olivgrün

    Geruch: reif stark süßlich aasartig, bis zu 10 m Entfernung deutlich wahrnehmbar

    nur die unterirdische, hühnereigroße, geschlossene Scheide ("Hexenei") essbar(ohne Haut kochen, rösten wie Bratkartoffeln)
  • Hut: bis 20 cm hoch, glockig, fingerhutförmig, nur an Stielspitze angewachsen, gekammerte Oberfläche, von olivgrüner Sporenmasse überzogen - die allmählich abtropft, zuletzt bleibt ein weißes u. löcheriges Gerippe übrig.
  • Stiel: streckt sich in kurzer Zeit auf bis zu 20 cm Länge, bis 4 cm dick, weißlich, hohl, löcherig-zellig, schwammig-porös, nach oben verjüngt, Basis sitzt in scheidenartiger Eihülle
  • Wo: Laub- u. Nadelwald, Gärten, Parks, sehr häufig
  • Wann: Jul - Nov
  • Ähnlichkeiten beachte Jungstadien der Knollenblätterpilze, Dünen-Stinkmorchel (phallus hadriani) - Hexenei färbt sich an der Luft violett, Geruch schwächer, in Dünenlandschaften, selten, ungenießbar, Hundsrute (mutinus caninus) - höchstens fingerdick, orange gefärbt, Geruch schwach kotartig, ungenießbar