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zur Zeit 383 Pilze erfasst
 

Riesenrötling (entoloma sinuatum)

Rötlinge (Entoloma)

  • sehr giftig
  • Laub
  • weiterer Name: auch: rhodophyllus sinuatum
  • Allgemein: Symptome:
    Nach einer kurzen Latenzzeit von 15 min bis zu 4 Stunden treten Bauchschmerzen und Brechdurchfälle auf, die bei den Täublingen und Milchlingen, sowie beim Tigerritterling und Riesenrötling sehr heftig ausfallen können, was dann durch erheblichen Flüssigkeitsverlust zu Komplikationen führt. Im allgemeinen lassen die Symptome aber nach 1-2 Tagen rasch wieder nach. Beim Riesenrötling scheint eine Art Übergang zu den Syndromen mit langer Latenzzeit vorzuliegen, da hier auch leichte Leberkomplikationen beobachtet wurden.
    Gifte:
    Da es sich um eine sehr heterogene Gruppe handelt, ist über die jeweiligen Giftstoffe wenig bekannt. Im Falle der scharfen Milchlinge und Täublinge handelt es sich um harzartige Stoffe. In anderen Arten wurden abführende Substanzen entdeckt.
  • Hut: weißlich, hell graubräunlich, blass lilagrau, 5-15 cm, fleischig, Haut seidig glänzend, abziehbar.
  • Unterseite: Lamellen: jung gelblich, bald rosa, zuletzt rosabraun, wenig gedrängt, am Stiel angewachsen oder ausgebuchtet.
  • Stiel: weißlich, kräftig, 4-12 cm hoch, faserig
  • Fleisch: weiß, mit Mehlgeruch (zerdrücken).
  • Wo: In Laubwäldern, auf Kalk- oder Lehmböden, zerstreut.
  • Wann: Jul - Okt
  • Ähnlichkeiten Verwechselung mit an gleichen Standorten vorkommender Nebelkappe (clitocybe nebularis) möglich, diese besitz jedoch keine rötlich getönten Lamellen.