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Notruf
zur Zeit 383 Pilze erfasst
 

Schildrötling (entoloma clypeatum)

Rötlinge (Entoloma)

  • eßbar
  • Wiese
  • © Ewald Gerhardt (Heimische Pilze - BLV Velagsgesellschaft mbH, 1995)
  • Allgemein: der Schildrötling ist eine sehr veränderliche Art, von der mehrere Varietäten existieren. Auch
    ist er mit anderen Arten, die ebenfalls im Frühjahr unter Rosaceen fruktifizieren, zu verwechseln.
    Er hat seinen Namen von dem breiten Hutbuckel, dfer auch als "Schild" bezeichnet wird. Der Mehlgeruch sowie die frühe Erscheinungszeit kennzeichnen den gesellig wachsenden, ergiebigen Speisepilz gut. Wegen der grossen verwechselungsgefahr mit giftigen Doppelgängern sollte er nur von guten Kennern gesammelt werden. Alle Arten der sehr umfangreichen Gattung der Rötlinge zeichnen sich durch ihr rötlich gefärbtes Sporenpulver aus, welches die reifen Lamellen rosa färbt.
  • Hut: oft breitgebuckelt, graubräunlich, hygrophan, meist radial-streifig, ausblassend, 4-10 cm breit
  • Unterseite: Lamellen: zuerst weisslich, dann rosa, angewachsen
  • Stiel: kompakt, meist heller als der Hut, längsfaserig
  • Fleisch: beim Reiben mit deutlichem Mehlgeruch
  • Wo: vor allem unter Rosenholzgewächsen wie Pflaume, Apfel, Kirsche,
    Weissdorn und Schlehe, in lichten Wäldern, Gärten, Parkanlagen; Saprophyt
  • Wann: Apr - Jun
  • Ähnlichkeiten Frühlings-Giftrötling (entoloma vernum ), giftig, zierlicher, ohne Mehlgeruch, kommt in der Nadelstreu von Lärche
    und Kiefer vor, und löst ein heftiges gastrointestinales Syndrom aus.

    Schlehenrötling (entoloma sepium), mit hellerem Hut, Fleisch etwas rötend, mit Mehlgeruch, wächst zur selben jahreszeiut, essbar

    Riesenrötling (entoloma eulividum), grosser kräftiger Herbstpilz, lamellen erst gelblich, dann rötlich, Mehlgeruch, giftig

    Niedergedrückter Rötling (entoloma rhodopolium), ohne Mehlgeruch, herbstpilz, giftig