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Notruf
zur Zeit 383 Pilze erfasst
 

Aprikosenblättriger Schneckling (Hygrophorus melizeus)

Schnecklinge (Hygrophorus)

  • ungenießbar
  • Nadel
  • Allgemein: Fleischige Pilze, meist mittlerer Grösse. Die Farbe ist vorwiegend matt und trüb, mit Ausnahme von reinem, glänzendem Weiß oder leuchtendem Gelb. Hut und Stiel können schleimig, kleb-rig oder, der Bezeichnung Schneckling zum Trotz, ganz trocken sein. Die Stielspitze ist nie schleimig. Typisch sind dickliche Lamellen mit wachsartiger Konsistenz, breit angewachsen oder herablaufend und meist mehr oder weniger entferntstehend. Alle Schnecklinge haben weisses Sporenpulver. Der Stiel ist glatt, etwas rillig, evtl. genattert oder punktiert und teilweise mit einer Ringzone versehen. Eine sehr seltene Art mit bisweilen seitlichem Stiel wächst in höheren Lagen auf morschem Holz (H. pleurotoides). Alle anderen Schnecklinge wachsen auf Erde. Bei günstiger Witterung können zu allen Jahreszeiten Schnecklingsarten vorkommen. Im Spätherbst und Winter, wenn es vielen anderen Arten zu kalt wird, werden sie zu einer dominierenden Gattung in unseren Wäldern. Samtschnecklinge (Camarophyllopsis, Hygrotrama) sind seltene, kleine, meist graubraune Pilze mit samtiger Haut. Von etwa sieben Arten (Moser 1983) werden hier nur zwei Arten erwähnt. Der graubraune Stinkende Samtschneckling (H. foetens) verrät sich nachhaltig durch seinen penetranten Geruch. Nach ihrer Hutfarbe sind die rund 45 Schnecklinge in vier Gruppen aufgeteilt. Die Grenze zwischen orangegelben und rosa oder rötlichen Tönen (2. und 3. Gruppe) ist oft verschwommen. Im Zweifelsfall ist die Bestimmung über beide Farbgruppen zu versuchen. ähnliche Probleme bestehen in der Abgrenzung zwischen bräunlich (2. Gruppe) und olivbräunlich (4. Gruppe). Für den nächsten Schritt stellt sich die Frage schleimig oder trocken. Es lohnt sich, schon beim Pflücken der frischen Pilze darauf zu achten. Es gibt keine giftigen Schnecklinge. Alle Arten sind ungeniessbar oder essbar. Je nach der verwendeten Literatur werden mehr oder weniger Arten der einen oder anderen Gruppe zugewiesen. Frost- und Märzschneckling gelten als gute Speisepilze. Sie sind aber nicht häufig, insbesondere den im Frühjahr auftretenden Märzschneckling findet man leider immer seltener.
    Text von: http://www.pilze.ch/pilzbestimmung/Artenlisten/Hygrophorus.htm
  • Wo: vor allem im Bergnadelwald
  • Wann: Sommer bis Herbst