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Olivbrauner Schneckling (hygrophorus olivaceoalbus)

Schnecklinge (Hygrophorus)

  • eßbar
  • Nadel
  • © Ewald Gerhardt (Heimische Pilze - BLV Velagsgesellschaft mbH, 1995)
  • weiterer Name: Natternstieliger Schneckling
  • Allgemein: Der Olivbraune Schneckling ist ein Charakterpilz des bodensauren Fichtenwaldes und gleichzeitig einer der häufigsten Arten seiner Gattung. Der Name "Schneckling" bezieht sich auf die meist starke Schleimigkeit der Hüte btw. Stiele.Typisch sind auch die dicklichen, entfernt stehenden Lamellen. Unter den Schnecklingen befindet sich kein Giftpilz. Wenige Arten der Gattung sind wegen ihres unangenehmen Geschmacks ungeniessbar.
  • Hut: dunkel olivbraun, graubraun, Rand oft heller, doch ohne Gelbtöne, deutlich schleimig, 3-6 cm breit
  • Unterseite: Lamellen: weiss, dicklich, entfernt stehend, leicht herablaufend
  • Stiel: grauweisslich genattert, mit abgesetzter weisser Spitze, schleimig
  • Fleisch: rein weiss, geruchlos
  • Wo: Im Nadelwald unter Fichten, auf sauren Böden, besonders im Gebirge, an feuchten moosreichen Stellen. Mykorrhizaoilz
  • Wann: Aug - Nov
  • Ähnlichkeiten Zweifarbiger Schneckling (hygrophorus persoonii), kräftiger Laubwaldbewohner auf kalkhaltigen Böden, selten, essbar

    Olivgrauer Schneckling (hygrophorus latitabundus), relativ kräftig, wächst im Kiefernwald auf Kalkböden, essbar

    Graubrauner Schleimstielschneckling (hygrophorus mesotephrus), seltene Art des Laubwaldes, essbar
    Frostschneckling (hygrophorus hypothejus), mit gelblichen Lamellen, Kiefernbegleiter im Spätherbst, essbar.