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Notruf
zur Zeit 383 Pilze erfasst
 

Schopftintling (coprinus comatus)

Tintlinge (Coprinus)

  • Wiese
  • © Gerd Niemeier
  • weiterer Name: Spargelpilz
  • Allgemein: Super Speisepilz, mit nichts zu verwechseln, passt in Pilzgulasch und schmeckt auch in Panier
    Sobald der Pilz nicht mehr ganz weiß ist, stehenlassen!!! Die verfärbten Teile sind giftig. Achtung kein Alkoholgenuss bis zu 2 Tage nach dem Verzehr
    In der fernöstlichen Heilkunde wird Coprinus zur Förderung der Verdauung und behandlung von Hämorrhoiden empfohlen
    Oft sieht man auf gedüngten Wiesen
    die Tintlinge zu tausend sprießen.
    Zuerst da sind sie weiß und schuppig
    und hübsch und fest, ein bisschen puppig,
    jedoch die Schönheit dieser Stolzen,
    sie ist bald welk und fortgeschmolzen.
    Dann stehn sie da, von vorn und hinten
    bekleckert mit der schwarzen Tinten.
  • Hut: walzenförmig oval, dann glockig, weis, gegen den Rand bald rosa bis schwarz ausfließend, mit spitzigen, weiß-bräunlichen Schuppen bedeckt
  • Unterseite: Lamellen: zuerst weiß, dann rosa bräunlich, zuletzt tiefschwarz
  • Stiel: weiß, feinfasrig, hohl, flüchtiger weißer Ring
  • Fleisch: weiß, fein, fast geruchlos
  • Wo: am Waldrand, an Wegrändern, in Gärten und Wiesen, in Flussauen
  • Wann: Frühjahr und Herbst
  • Ähnlichkeiten Grauer Tintling: coprinus atramentarius, Hut grau oder graubraun, kaum geschuppt, bedingt essbar.
    Specht-Tintling: coprinus picaceus, Hut schwarzbraun, mit dichtem, weissen Velumbeleag, Stiel ringlos, wähst besonders im Buchenwald, ungeniessbar