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Notruf
zur Zeit 383 Pilze erfasst
 

Habichtspilz (Sarcodon imbricatus)

Stachelpilze (Hydnaceae)

  • eßbar
  • Nadel
  • © Wikipedia
  • Allgemein: Text: © Heimische Pilze von Ewald Gerhardt aus dem BLV-Verlag


    Während er bis zur ersten Hälfte dieses Jahrhunderts noch so häufig war, daß man ihn als beliebten Speisepilz sogar auf Märkten handelte, wurde er im Laufe der letzten drei Jahrzehnte so selten, daß jüngere Pilzexperten ihn nur noch aus Büchern kennen
    Pilz des Jahres 1996
  • Hut: 100-200 (300) mm breit, jung konvex, dann abgeflacht mit vertiefter Mitte, im Alter trichterförmig mit durchbohrtem Zentrum, unregelmäßig rund, Oberseite mit großen, aufgerichteten Schuppen, diese +/- regelmäßig konzentrisch angeordnet, dunkel- bis schwarzbraun mit rötlichem Schimmer auf hellerem, filzigem Grunde, im Zentrum fleischig dick, gegen Rand hin dünner und weniger stark aufgerichtet, Rand heller bis weißlich, heruntergebogen bis eingerollt
  • Unterseite: Unterseite stachelig, jung weiß, dann grau bis purpurbraun, Stacheln bis 10 x 1 mm, am Stiel herablaufend
  • Stiel: Stiel 40-70 x 20-40 mm, zylindrisch bis keulig-bauchig, samtig, matt, jung weißlich, dann bräunlich, Basis heller bis weißlich, voll
  • Fleisch: Fleisch weiß, auch an Stielbasis, Geruch schwach angenehm würzig, Geschmack mild bis bitterlich
  • Wo: bevorzugt aber saure oder durch Nadelstreu abgesauerte Waldböden. In tieferen Lagen soll er besonders unter Kiefern, im Bergland mehr unter Fichte vorkommen
  • Wann: Aug - Nov
  • Ähnlichkeiten Gallenstacheling (sarcodon scabrosus), etwas kleinerer, Hut feinschuppiger, Stielbasis innen und aussen schwarzbraun, Geschmack bitter, ungeniessbar.
    Widerlicher Stacheling (sarcodon leucaopus), Hut kahl, seltene Art mit unangenehmen Geschmack, ungeniessbar